Man kann es nicht fassen: Da klagt eine Firma, weil sie gezwungen werden soll, so viel Lohn zu zahlen, dass jemand davon leben kann ...
Es stand heute in der Zeitung: Private Zustelldienste wollen dagegen klagen - auf Schadensersatz! -, dass der Mindestlohn der Post für die ganze Branche gilt. Welchen Schaden klagen sie da eigentlich ein?
Es geht also darum, dass Firmen darauf bestehen und es einklagen wollen, dass sie das Recht haben, einen "Hungerlohn" zu zahlen, von dem niemand leben kann.
Immer das Argument der Arbeitsplätze... Aber Arbeitsplätze, die nicht zu einem menschenwürdigen Leben führen, sollten gar nicht erst geschaffen werden.
Nun bin ich eigentlich nicht für (staatlich verordnete) Mindestlöhne. Ein bedingungsloses Grundeinkommen, finanziert durch Konsumsteuern, und ein regionaler Geldkreislauf (hier: Leinekies) wären der bessere Weg!
Dann könnte es auch Arbeitsplätze geben, die allein schon deshalb MENSCHENWÜRDIG sind, weil der Arbeitnehmer oder Selbstständige das arbeiten kann, was er wirklich, wirklich will!!
Außer der Seite hier zwei weitere Webadressen zu dem Themenbereich:
grundeinkommen-hannover.de
neuearbeit.typepad.com
© Dr. Helge Mücke, Hannover